Premium Burger Testing in Stuttgart

Ein besonderes Burger-Testing stand Ende Juli Anfang August auf dem Plan. Zusammen mit Michael W. (www.stuttgartburger.de), Stefan R. (justanotherhero.com) und Cathrin M. (www.stuttgart-isst.com) durften wir die teuersten Burger Stuttgarts testen.
Rückblickend würde ich es nicht die Teuersten nennen, sondern die Premium Burger!
Man isst ja nicht jeden Tag einen Burger der zwischen 15,90 Euro und 23,00 Euro kostet.
Durch die Bank weg, war jeder Burger ein Erlebnis. Bei manchen der Burger zahlt man für das Ambiente mit, denn der Wareneinsatz gab nicht immer den Preis her.

Es hat mächtig Spaß gemacht und als Griller ist es eine Abwechslung und vor allem habe ich mir viele neue Ideen für meine nächsten Burger geholt.
Die Reihenfolge stellt keine Bewertung dar, denn jeder hat einen anderen Geschmack, sondern ist die Folge, wie wir die Lokalitäten in den vergangenen Wochen besucht haben.
Bei meinen Beurteilungen habe ich auch ein wenig die Griller-Brille aufgehabt und mehr auf die Garstufe geachtet, den Zustand von Bacon bewertet und das es eigentlich gar nicht geht, dass so hochpreisige Burger nicht in selbstgemachten Buns serviert werden.

Scholz am Park – Killesburger

KillesburgerDer Premium Burger nennt sich hier passend „Killesburger“. Das Fleisch ist frisch und grob gewolft  von der Färsen-Hochrippe.

Serviert wird das 150g Patty im Sesambrötchen, Romanaherzen, Bacon, geschmolzener Cheddar, Gewürzgurken, Merlotzwiebeln Tomate, Remoulade.

Gehalten wird der Burger mit einem Spießchen.

Mit der Hand kann man ihn essen, wird aber recht schwer. Im Preis von 18,50 € sind keine Beilagen dabei.

Hervorzuheben ist das grob gewolfte Patty und vor allem der Bacon. Obwohl er mit dem Bun und teilweise Sauce zugedeckt war, war er dermaßen knusprig und lecker, dass ich mich noch immer dran erinnere.

Fazit: Größe, Qualität, Geschmack und Lage rechtfertigen allemal den Preis.

Killesburger aufgeschnitten

 

 

Coox & Candy – Big Black Coox Burger

Coox & Candy außenIm wunderschönen Altstadtkern von Bad Cannstatt liegt das vegane Restaurant  & Candy. Und dort gibt es große vegane Burger.
Als eingefleischter Fleischesser (haha, welch Wortspiel) war ich wirklich gespannt.

Ich habe mich für den „Big Black Coox Burger“ entschieden.

Serviert wird er auf einem riesigen Teller mit Salat und den besten Curly Fries, die ich bisher hatte.
Der Burger selbst besteht aus einem großen, herzhaften Burger-Patty aus schwarzen Bohnen und Seitan, mit „Biss“, arrangiert im luftigen, schwarzen Burgerbrötchen.
Gefärbt ist das Brötchen mit Algen, damit der Tintenfisch weiter mit Tinte schreiben kann 😉
Neben dem Patty sind leckere Zwiebel-Chutnys und andere Gemüsekreationen drauf. Der Formkäse hat nicht wirklich Geschmack, aber hey, wir essen diese Art von Käse seit Jahren auf unseren Fertigpizzen!
Hervorzuheben ist die Größe des Arrangements für 15,90 €. Hier bekommt man in einem schönen Ambiente viel für sein Geld.

Fazit: eine wirklich gute, herzhafte und fleischlose Alternative.

Vegan Burger

 

 

Zeppelino’S – US Prime Beef Burger

Zeppelinos Burgerkarte

Das erste Hotel-Restaurant stand auf der Liste. Würde man hier für das Ambiente bezahlen, oder ist der Premium Burger aus der Sterne-Küche von einem anderen Stern?

Wir entschieden uns für den „US Prime Beef Burger“.

Serviert wurde das ca. 200g schwere selbstgewolfte Beef-Patty auf einem Brioche (selbstgebacken). Dazu Bacon, American Cheddar, Gurken Relish und Rucola. Da es an dem Tag recht voll war und man uns alle Burger gleichzeitig servieren wollte, standen sie leider zu lange im Salamander und waren nachgegart und nicht mehr medium. Dies wurde aber auch sofort und sehr professionell entschuldigt.

Die zugereichte Trüffel-Sahne-Mayonnaise übertrumpfte alles. Natürlich auch selbst zubereitet, wie uns der Küchen-Chef später erzählte.

Hervorzuheben war bei diesem Burger der Bacon. Leichte Rauchnote und genau zwischen kross aber nicht trocken – ein Gedicht.

Fazit: Für 15 Euro ein faires und leckeres Angebot.

Zeppelinos Burger

 

 

Weber – Angus Beef Burger

liebevolle KarteIm Weber Restaurant in der Calwerstraße wurden wir mit einer liebevollen Überraschung empfangen.

Jeder von uns hatte einen handgeschriebenen Zettel mit allen Zutaten für den Premium Burger und der gewünschten Garstufe. Ja liebe Gastronomen, ihr könnt euch trauen und dem erfahrenen Burger-Esser ruhig auch mal rare oder medium-rare gebratene Pattys servieren. Wenn ihr frisches Fleisch verwendet, ist das kein Problem.

Ich hatte mir einen Burger mit 200g Angus Beef auf einen Ciabatta Bun und medium Garstufe ausgesucht. Toppings waren Salat, Tomate, Gurke, Zwiebel, Wasabi-Mayonnaise, Gouda, Rucola, Jalapenos, rosa Pfeffer und Guacamole.

Die Portion ist wirklich riesig. Der Burger wird mit einem Messer durch den Burger stabilisiert. Leider ist er trotz weichem Ciabatta, was mir nicht gefiel, nicht von Hand essbar. Die Konsistenz des eingekauften Angus Pattys hat nach oben hin Luft. Lieber weniger Burger am Tag anbieten, aber dafür selbst machen

Hervorzuheben war die Schärfe im Burger, die ich persönlich gerne habe.

Fazit: weniger Zutaten auf dem Burger sind manchmal mehr.

Weber Burger

 

 

Nachtschicht – Burger vom Uhlbacher Reh

Reh Burger

Vor den Toren Stuttgarts (zwischen Ober- und Untertürkheim) befindet sich die Nachtschicht. Hier versteht man nicht nur sein Handwerk, sondern ist auch mit viel Liebe dabei. Das Wissen aus der gehobenen Gastronomie hat man mitgenommen und setzt dies bei seinen Burgern um.

Abweichend vom Testkriterium (nur Burger von der bestehenden Karte) musste ich beim Wochenangebot zuschlagen – Burger vom Uhlbacher Reh!

Mich erwartete für 15,90 € ein frisch geschossenes und danach gewolftes Stück Reh-Patty auf einem selbstgemachten Sesam-Bun. Topping war ein Birnenkompott und ein Credo in Passito (Blauschimmelkäse in Rotwein). Dazu wurde ein aus den Knochen gewonnenes Jus mit Schalotten gereicht.

Ein herausragender Geschmack. Mir persönlich stach der Käse ein wenig zu stark durch.

Fazit: Ein ausgefallenes Geschmackserlebnis, was man unbedingt probieren muss, wenn es auf der Karte ist.

 [m]eatery – BBQ Bacon Burger

purer Fleischgeschmack Das Premium Steak-Restaurant im Herzen von Stuttgart wäre keins, wenn es nicht auch Premium Burger auf der Karte hätte.

Ausgesucht habe ich mir den „BBQ Bacon Burger“.
Für 16 € inkl. selbstgemachte Pommes erhält man hier ein wahrhaftiges Burger-Fleisch-Erlebnis. 150g frisch gewolftes Fleisch, welches auf den Punkt gebraten ist. Dazu Smokey Bacon, Cheddar, BBQ Sauce, Mayonnaise, rote Zwiebel, Tomate und Salat. Ausgewählt habe ich mir ein Sesam-Bun.

Hervorzuheben ist hier der pure Fleischgeschmack des Pattys. Trotz dezenter Toppings steht hier das Fleisch im Vordergrund. Auch sollte man unbedingt die selbstgemachte Wasabi-Mayonnaise zu den Pommes versuchen.

Auch wenn es das gehobene Ambiente nicht unbedingt zulässt, so ist das Bun so stabil, dass sich der Burger problemlos von Hand essen lässt.

Fazit: pures Geschmackserlebnis!

ARCOTEL Camino – ARCOTEL SPECIAL BURGER

Burger KarteFür 15,50 Euro erwartete uns am fein gedeckten Tisch vom Arcotel Camino ein 160g saftiges Rindfleisch garniert mit Essiggurke, Tomate und Zwiebeln und einer Spezialsauce. Geliefert wurde der Burger in einem leckeren und crossen Sesam Bun. Die gewünschte Patty Garstufe (medium) wurde leider nicht geliefert, was ich bei einem gehobenen Restaurant sehr schade finde. Auch wenn davor drauf hingewiesen wurde.
Nichts desto trotz war der Service im Arcotel der Beste von allen getesteten.

Zwei Dinge waren herausragend – die Specialsauce und die Beilage.

Die selbstgemachte Specialsauce hatte Bestandteile von Sambal Olek, Mayonnaise und sehr interessanten orientalischen Gewürzen. Wirklich ein Gedicht. Die Beilage waren Pommes mit einer mediterranen Gewürzmischung. Wirklich eine gelungene Kombination.

In diesem gestylten Hotel hätte ich mir mehr selbst hergestellte Zutaten wie z.B. Buns und Pattty gewünscht.

Fazit: Schmackhaft mit einer tollen Specialsoße und einem hervorzuhebenden Service.

Burger mit Spezialsauce

PIER 51 – Prime Bacon-Cheeseburger

Parmesan-Trüffel-PommesDie letzte Station führte uns in die Höhenlage von Stuttgart, um genauer zu sein nach Degerloch ins PIER 51.

Hier erwartete uns „ein mit Cheddar überbackener Prime Burger aus Black Angus Beef, serviert im gebutterten Weizenbun mit krossem Speck, Eisbergsalat und Tomato-Relish, dazu getrüffelte „Parmesan French Fries“. So stand es zumindest in der Karte.

Ich muss sagen, der Burger war noch viel besser, als auf der Karte beschrieben. Frisch gewolftes Fleisch, selbstgebackene Buns und erst das Tomatenrelish. Die Garstufe wurde exat mit medium bis rare erreicht. Wie schon bei einem anderen Vorgänger schmeckte man hier wirklich das Fleisch raus.

Ich persönlich stehe ja auch sehr auf die Beilage – Pommes mit Parmesan und in Trüffel-Öl ausgebraten.

Der Prime Bacon-Cheeseburger ist unter den Getesteten mit 23,50 Euro der teuerste Burger. Meiner Meinung nach gerechtfertigt.

Fazit: ein Highlight unter den getesteten Burgern und immer ein Besuch Wert.

 

Prime Burger

 

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